Der Whiteout ist die endoskopische Sichtunterbrechung während des eigentlichen Schluckaktes: Wenn Strukturen sich aneinanderlegen, ist kurzzeitig nichts zu sehen. Das ist methodenimmanent und kein technisches Defizit.
Für die klinische Bewertung relevant ist, was vor und nach dem Schlucken sichtbar ist — Residuen, Aspiration nach dem Schlucken, Sekretverhalten — sowie das Bild bei therapeutischen Manövern. Diese Informationen sind in der FEES vollständig verfügbar.
Was der Whiteout tatsächlich nicht erlaubt: die vollständige Beurteilung des Schluckaktes selbst in Echtzeit. Für diese Fragestellung ist die VFS das geeignetere Verfahren.
